12.07.2024, 18:06 Uhr
Das Projekt „Spiel-Platz 2024 – Experimente mit Theater und Film“ wird dieses Jahr mit 6.900 Euro aus dem Kulturfonds Bayern gefördert. „Der Kulturfonds ist eine wichtige Unterstützung für die vielfältigen Kulturprojekte und Erwachsenenbildung in Bayern. Wir freuen uns, dass auch unsere Region in diesem Jahr wieder davon profitiert“, sagen die Landtagsabgeordneten Dr. Andrea Behr (Würzburg-Stadt) und Björn Jungbauer (Würzburg-Land).
Das Projekt „Spiel-Platz 2024“ bietet Schülerinnen und Schülern aus ganz Bayern Gelegenheit, sich in Workshops eigenständig, experimentell und kreativ mit verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen auseinanderzusetzen, z.B. Sound, Installation und Filmeinsatz im Theater. Die Schülerinnen und Schüler werden dabei professionell begleitet. Es handelt sich um die Fortsetzung des Projekts „Spiel-Platz 2022“. Teilnehmen am Experimentalfestival dürfen Theater- und Filmgruppen aller Schularten aus ganz Bayern. Bewerbungen sind ab September 2024 möglich. Weitere Informationen dazu gibt es hier: https://www.lagtheaterundfilm-bayern.org/spiel-platz-24.html
Der Bildungsausschuss des Landtags hat heute über die Vorhaben beraten, bevor der Haushaltsausschuss die Fördergelder freigegeben hat. Bayernweit stehen für das Jahr 2024 insgesamt fast 660.000 Euro zur Verfügung. Davon werden 20 neue Projekte unterstützt. Der Höchstfördersatz der zuwendungsfähigen Kosten bleibt konstant auf dem hohen Niveau von 60 Prozent. Kleine Projekte bis 5.000 Euro, die im Raum mit besonderem Handlungsbedarf liegen, können sogar bis 80 % gefördert werden. Die geförderten Projekte der kulturellen Bildung decken künstlerische, theaterpädagogische, musikalische und literarische Aktionen in allen Teilen Bayerns ab.
„Der Fördersatz von 60 Prozent soll gerade kleineren Veranstaltern mit geringer Finanzkraft neuen Anschub verleihen. Auch 2024 können alle beantragten Maßnahmen gefördert werden. Das ist ein wichtiges Signal an unsere Vereine, gemeinnützige Gesellschaften und kommunalen Stellen. Ohne unsere Ehrenamtlichen und ihr starkes Engagement im Bildungsbereich wäre vieles, gerade was die kulturelle Förderung angeht, nicht denkbar“, so die beiden Abgeordneten Dr. Behr und Jungbauer.