Der Nachtragshaushalt 2026 bringt gezielte Unterstützung: CSU und FREIE WÄHLER schnüren ein Paket von mehr als 110 Millionen Euro an Fraktionsinitiativen – rund 600 Projekte bayernweit, zwei Drittel davon im ländlichen Raum. Auch die Region Würzburg profitiert.
Die Landtagsabgeordneten Björn Jungbauer (CSU, Stimmkreis Würzburg-Land) und Dr. Andrea Behr (CSU, Stimmkreis Würzburg-Stadt) teilen mit, dass die Wärmestube der Christophorus-Gesellschaft in Würzburg eine Förderung von 30.000 Euro erhält. Die Mittel ermöglichen den barrierefreien Umbau von zwei Duschen sowie die Verbesserung der Lüftungsanlage – eine wichtige Investition in die Würde und das Wohlbefinden der Menschen, welche diese unverzichtbare Einrichtung aufsuchen.
Über die finanzielle Unterstützung durch Mittel der Fraktionsinitiativen freuen sich Björn Jungbauer, MdL, Nadja Fiedler, und Dr. Andrea Behr, MdL. (Foto: Kevin Heymel/Büro Dr. Behr)
Die Wärmestube ist eine niedrigschwellige Anlaufstelle für Menschen ohne festen Wohnsitz und alle, die sich in krisenhaften Notlagen befinden. Ein Team aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden berät, vermittelt an Fachstellen und stillt soziale wie körperliche Grundbedürfnisse. Darüber hinaus werden kostenfreie Arztsprechstunden und Rechtsberatung angeboten. Die Investition in barrierefreie Sanitäranlagen und eine bessere Lüftung stärkt die Einrichtung in ihrer täglichen Arbeit und kommt unmittelbar den Menschen zugute, die sie am dringendsten benötigen.
„Die Wärmestube leistet tagtäglich unverzichtbare Arbeit für die Menschen am Rand unserer Gesellschaft. Als Mitglied im Beirat der Christophorus-Gesellschaft weiß ich aus eigener Erfahrung, wie wichtig funktionierende und würdevolle Einrichtungen für diese Menschen sind. Diese Förderung ist ein klares Bekenntnis dazu, dass niemand zurückgelassen wird", so Landtagsabgeordneter Björn Jungbauer (CSU).
Die Würzburger Stimmkreisabgeordnete Dr. Andrea Behr ergänzt: „Die Wärmestube ist ein Ort, der in unserer Stadt unverzichtbar ist. Wer hier ankommt, bringt oft nichts mehr mit als seine Not. Umso wichtiger ist es, dass die Einrichtung nicht nur offensteht, sondern auch baulich den Ansprüchen an Würde und Barrierefreiheit gerecht wird. Mit dieser Förderung investieren wir direkt in die Menschen, die unsere Unterstützung am meisten brauchen."
„Hygiene hat auch was mit Würde und Selbstachtung zu tun. Daher ist es wichtig, dass Menschen, die in prekären Lebenslagen sind, Unterstützung bekommen, gerade angesichts schwieriger Zeiten. Mit Hilfe der Renovierung der Bäder können wir hier unser Angebot deutlich verbessern. Ich danke Frau Dr. Behr und Herrn Jungbauer für ihren Einsatz“, so Nadja Fiedler, die Geschäftsführerin der Christophorus-Gesellschaft Würzburg.
Die Fraktionsinitiativen werden ab dieser Woche im Haushaltsausschuss beraten und sollen im April vom Landtag beschlossen werden. Insgesamt konnten die beiden Abgeordneten in diesem Jahr über die Fraktionsinitiativen Fördermittel in Höhe von 1.572.000 Euro für Projekte in Stadt und Landkreis Würzburg erlangen.